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Worterklärungen

Hier finden Sie zu den wichtigsten Begriffen Erklärungen.

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Abdominale Hysterektomie

Entfernung der Gebärmutter über einen Bauchschnitt

Abortcurettagen

Ausschabung der Gebärmutter nach einer Fehlgeburt

Abrasio

Ausschabung der Gebärmutter

Abstrich

Zellentnahme aus der Scheide, dem Gebärmutterhalskanal oder von der Oberfläche des Gebärmutterhalses

Alopezie

Haarausfall

Amniozentese

Fruchtwasseruntersuchung zur Erkennung von genetischen Störungen des ungeborenen Kindes

Anamnese

Aufnahme der Krankheitsgeschichte

Androgenisierungserscheinungen

Vermännlichungserscheinungen bei Frauen

Antibabypille

Hormonpräparat zur Empfängnisverhütung. Es wird oral eingenommen und enthält die weiblichen Hormone Östrogen und Gestagen in unterschiedlicher Zusammensetzung.

Antikörper-Suchtest

Bluttest auf irreguläre Antikörper, die zu Problemen in der Schwangerschaft führen können

Basaltemperaturmethode

Natürliche Methode der Empfängnisverhütung. Anhand der morgendlichen Körpertemperatur werden in erster Linie die unfruchtbaren Tage nach dem Eisprung bestimmt.

Billings-Ovulationsmethode

= Zervixschleim-Methode. Methode zur Feststellung des fruchtbaren Zeitpunktes während eines Zyklus. Beobachtet die Konsistenz des Schleims des Gebärmutterhalses, der sich im Laufe des Zyklus verändert.

Biopsie

Entnahme einer Gewebeprobe aus dem Körper z.B. aus dem Gebärmutterhals

Chemische Verhütungsmittel

Zäpfchen, Salben, Gels

Chlamydien

Bakterien, die unter anderem Infektionen im Genitalbereich verursachen und die zur Unfruchtbarkeit führen können.

Coitus Interruptus

Sehr unsichere Verhütungsmethode. Unterbrochener Geschlechtsverkehr, bei dem der Penis vor dem Samenerguss aus der Scheide gezogen wird.

CTG

Cardiotokographie ist die Herztonwehenschreibung. Die Messung der Herzfrequenz des Kindes und gleichzeitig der Wehentätigkeit der Mutter.

Descensusoperation

Die operative Behebung von Scheiden- oder Gebärmuttersenkungen

Disease Management Programm DMP

Disease-Management-Programme (DMP) sind systematische Behandlungsprogramme, die von den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) unterstützt werden.

Dreimonatsspritze

Hormonelles Verhütungsmittel. Alle 2-3 Monate wird der Frau das hochdosierte Depot-Gestagen gespritzt.

Dysplasie

Zellveränderungen z.B. an der Gebärmutterhalsoberfläche

Endokrinologie

Ist ein medizinisches Teilgebiet, welches sich mit der hormonellen Steuerung, der Diagnose von hormonellen Veränderungen und deren Behandlung beschäftigt.

Endometriose

Ist eine gutartige Wucherung von Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutter.

Erst Trimester Screening

Untersuchung im Rahmen der Pränataldiagnostik in der Schwangerschaft. Dabei werden bei der Schwangeren zwei biochemische Werte analysiert sowie die Nackentransparenz des Fötus ausgemessen. Aus den Ergebnissen wird das Risiko für das mögliche Vorliegen einer Trisomie 21 (Down Syndrom) errechnet.

Gemeinsamer Bundesausschuss

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Er bestimmt in Form von Richtlinien den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Gladus

Ärzte-Netzwerk in Berlin

Hämoglobin

Roter Blutfarbstoff, verantwortlich für den Sauerstofftransport von der Lunge in die Organe und das Gewebe

Hepatitis B

Infektionskrankheit der Leber mit dem Hepatitis B-Virus

Hirsutismus

Vermännlichung, starke Behaarung, Akne

Hormonspirale

Kombination von mechanischem und hormonellem Verhütungsmittel, welches direkt in die Gebärmutter eingesetzt wird, und dort für bis zu fünf Jahre belassen werden kann.

HPV

Humanes Papilloma Virus. Der Erreger verursacht Feigwarzen. HPV kann zu der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs führen.

Hysterektomie

Gebärmutterentfernung

Hysteroskopie

Besondere Form der Endoskopie. Ein schmales optisches Instrument wird durch den Muttermund in die Gebärmutterhöhle eingeführt. So kann diese direkt betrachtet werden.

IGeL

Abkürzung für Individuelle Gesundheitsleistungen. IGeL sind Leistungen, die über das vom Gesetzgeber definierte Maß einer ausreichenden Patientenversorgung hinausgehen und daher von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht übernommen werden.

Implanon

Verhütungsmittel. Ein Kunststoffstäbchen, das an der Innenseite des Oberarms unter die Haut operativ eingesetzt wird und das durch die ständige Abgabe von Hormonen in den Körper den Eisprung hemmt. Damit ist für 3 Jahre eine sichere Verhütung gewährleistet.

Kalendermethode

= Knaus/Ogino. Methode zur Bestimmung des Eisprungs. Anhand vergangener Menstruationszyklen berechnet man den Eisprung 12-16 Tag vor Beginn der nächsten Monatsblutung.

Knaus/Ogino

= Kalendermethode. Methode zur Bestimmung des Eisprungs. Anhand vergangener Menstruationszyklen berechnet man den Eisprung 12-16 Tag vor Beginn der nächsten Monatsblutung.

Knochendichtemessung

Bestimmung der Dichte bzw. des Kalksalzgehaltes der Knochen. Menschen mit geringem Kalksalzgehalt haben ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche.

Kondom Frauen

Auch "Femidom" genannt. Es ist ein sich anpassendes Futteral aus Polyuretan das die Innenwand der Vagina wie eine dünne Haut auskleidet.

Konisation

Eine Operation, bei der ein Kegel am Muttermund und in der Schleimhaut des Gebärmutterhalskanals ausgeschnitten wird, um Zellveränderungen zu beurteilen.

Kupferkette

Verhütungsmittel. 4-6 kleine Kupferzylinder, die durch einen Nylonfaden verbunden sind. Das Ende der Kette wird an der Gebärmutterwand fixiert, das zweite hängt frei in der Gebärmutter.

Laparoskopie

Untersuchung der Bauchhöhle mit einem schmalen optischen Instrument, das unter Narkose durch die Bauchdecke eingeführt wird.
Durch zusätzliche Einstiche können weitere Instrumente in den Bauchraum eingeführt werden, so dass Operationen möglich sind.

Lea Contaceptivum

Weiterentwickelte Portiokappe, die das Barriereprinzip mit der chemischen Verhütung verbindet.

Lues-Suchreaktion

Test zur Feststellung der Geschlechtskrankheit Syphillis

Minipille

Verhütungsmethode auf hormoneller Basis. Im Gegensatz zu anderen hormonellen Kontrazeptiva hat sie keinen Östrogenanteil.

Myom

Gutartiger Knoten in der Gebärmuttermuskelschicht

Ödem

eine Schwellung der Haut aufgrund einer Einlagerung von Flüssigkeit direkt in die oberste Hautschicht.

PAP Test

Mittels eines Watteträgers oder einer kleinen Bürste wird aus dem Bereich des Gebämutterhalses ein Abstrich entnommen. Dieser Abstrich wird mit einer speziellen Färbelösung behandelt. In dem gefärbten Abstrich kann man nun die Zellen mit einem Mikroskop beurteilen. Es können Entzündungen, Krebsvorstufen und Infektionen nachgewiesen werden.

Pearl Index

Bewertet die Sicherheit einer Verhütungsmethode. Gibt die Zahl der Schwangerschaften pro 100 Frauen an, die diese Verhütungsmethode ein Jahr lang anwenden.

Pessar

Mechanisches Verhütungsmittel. Latexmembran mit flexiblem Drahtring in Form eines kleinen Hutes, der in die Scheide eingeführt wird.

Pille danach

Hormonelle Verhütungsmethode, die möglichst früh nach dem ungeschützten Verkehr angewendet wird (spätestens jedoch nach 72 Stunden).

Portiokappe

Verhütungsmittel, das dem Pessar ähnlich ist und über den Muttermund gestülpt wird. Die Kappe sollte mit chemischen Verhütungsmitteln kombiniert werden.

Pränataldiagnostik

Untersuchungen des ungeborenen Kindes und der Schwangeren zur Früherkennung von Krankheiten (Pränatal = vor der Geburt)

Rhesus-Inkompabilität

Blutgruppenunverträglichkeit des Rhesusfaktors (= Eiweiß auf den roten Blutkörperchen) zwischen einer rhesus-negativen Mutter und einem rhesus-positiven Kind. Sie kann zur Auflösung kindlicher roter Blutkörper führen.

Schwangerschaftsdiabetes

Ist eine Form der Zuckerkrankheit, die während der Schwangerschaft entsteht und unmittelbar nach der Geburt meist wieder verschwindet. Stellt ein Risiko dar, im höheren Alter an einem Diabetes zu erkranken

Spirale

Ist ein Kunststoffkörper in T-Form (bestehend aus Kunststoff und Kupfer), der zur Verhütung in die Gebärmutter eingesetzt wird. Durch das Kupfer wird die Beweglichkeit der Spermien gestört und die Einnistung des Eies wird verhindert. (siehe auch Hormonspirale)

Sterilisation Frau

Durch einen Eingriff werden die Eileiter verschlossen bzw. zusätzlich durchtrennt.

Sterilisation Mann (Vasektomie)

Eingriff (meist ambulant) bei dem der Samenleiter durchtrennt wird.

Streptokokken-B

Beta-hämolysierende Streptokokken sind Bakterien, die bei einer vaginalen Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen werden können. B-Streptokokken werden durch Abstrich nachgewiesen und werden gezielt durch Antibiotika therapiert

Suprazervikale Hysterektomie

Operative Entfernung des Gebärmutterkörpers über einen Bauchschnitt oder eine Bauchspiegelung, wobei der Gebärmutterhals erhalten bleibt.

Toxoplasmose

Infektionskrankheit übertragen durch den Parasiten Toxoplasma gondii, einen Einzeller. Die Einzeller sind übertragbar durch Kontakt mit Exkrementen von Katzen, bei der Gartenarbeit aber auch über die Nahrungskette (rohe Eier, rohes Fleisch, Rohmilchprodukte). Die erstmalige Erkrankung einer Mutter im ersten oder zweiten Drittel einer Schwangerschaft kann zu starken Schädigungen des ungeborenen Kindes führen.

Ultraschall

= Sonografie. Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von organischem Gewebe. Ultraschall ist eine Standarduntersuchung in der Schwangerschaftsvorsorge.

Vaginale Hysterektomie

Operative Entfernung der Gebärmutter durch die Scheide.

Vaginalfilm

Chemisches Verhütungsmittel

Vaginalring

Ist ein hormonelles Verhütungsmittel. Es ist ein Ring aus Kunststoff, der in die Vagina eingeführt und nach drei Wochen wieder entfernt wird. Es folgen sieben Tage ohne den Ring, in denen dann eine menstruationsähnliche Blutung einsetzt.

Varizen

Krampfadern

Verhütungspflaster

Eine Verabreichungsform für Hormon-Verhütungspräparate über die Haut.

Verhütungsschwamm

Kleiner Schwamm aus Polyurethan, der mit einer samentötenden Substanz getränkt ist.

Verhütungsstäbchen

Hormonelles Verhütungsmittel. Zwei Zentimeter langer und zwei Millimeter dünnes Stäbchen mit einem Gestagen Depot, das in der Innenseite des Oberarms unter die Haut geschoben wird.

Zervix

Gebärmutterhals

Zervixschleim-Methode

= Billings-Ovulationsmethode. Methode zur Feststellung des fruchtbaren Zeitpunktes während eines Zyklus. Beobachtet die Konsistenz des Schleims des Gebärmutterhalses, der sich im Laufe des Zyklus verändert.